Ach, wie habe ich es vermisst….

//Ach, wie habe ich es vermisst….

Ach, wie habe ich es vermisst….

Endlich, endlich, endlich durfte ich Anfang Januar nach bestimmt 3 monatiger Abstinenz mal wieder in die Tierklinik fahren. Dieses mal aber nicht mit – naaaaa….. richtig, Cleo. Nein, es war Daphne, die ich fast mit Blaulichtgeschwindigkeit nach Duisburg gefahren habe.

Aber von Anfang. Unsere Hunde sind in der Ganztagsbetreuung. Wenn ich von dort einen Anruf erhalte höre ich fast immer direkt zu Beginn des Telefonates „es ist nichts Schlimmes“. Dann weiß ich, alles ist OK und es gibt „nur“ ein allgemeines Thema.

Bei diesem Anruf war das anders. Gegen 16:00 bekomme ich die Info, dass Daphne, unsere zarte kleine Griechin, umgefallen ist. Einfach so. Ohne Vorwarnung, ohne Anzeichen, ohne Toben, ohne äußerliche Einwirkung. Einfach beim „Sitz machen“ zur linken Seite umgekippt und liegengeblieben. Total weißes Zahnfleisch, da war kein Blutstropfen mehr drin. Mit so etwas spasst man nicht und ich schon sowieso nicht.

Also blitzschnell das Büro verlassen, Daphne kurz abgecheckt, es ging ihr aber mittlerweile wieder gut, sie verhielt sich völlig normal.

Von unterwegs in der Klinik angerufen und nach der Tierärztin unseres Vertrauens gefragt. Sie hat Dienst, ich bin ein bisschen erleichtert.

In der Klinik angekommen stelle ich einen Andrang fest, als ob es etwas umsonst gäbe. Wie immer ist dort der Teufel los und ich befürchte schon eine mehrstündige Wartezeit. Die hätte ich natürlich NICHT in Kauf genommen, schließlich habe ich einen kranken Hund. Bevor ich aber zur Höchstform auflaufen kann, werde ich schon aufgerufen. Das war jetzt ein ähnlicher Rekord wie meine Fahrtzeit zur Klinik.

Die Ärztin schaut sich Daphne an, sie macht immer noch einen total normalen Eindruck (wenn man bei unseren Hunden von „normal“ reden kann, gell, Claudia:-).

Daphne bekommt den Bauch rasiert für eine Ultraschallaufnahme. Das übernimmt eine Kollegin, die sich damit hervorragend auskennt. Das schätze ich so an der Klinik, die Ärzte versuchen nicht auf Teufel komm raus selbst rumzudoktern sondern verweisen auf die Kollegen, die das vorhandene Problem am besten behandeln können.

Bei Daphne wird ein EKG gemacht, sie wurde genauestens untersucht. Dann folgte die Ultraschallaufnahme, sie wurde abgehorcht, es wurde gedrückt, gefühlt, mit Ausnahme der Blutabnahme gründlich untersucht.

Was soll ich sagen: 155 Euro später fahre ich wieder nach Hause. Es konnte nichts festgestellt werden, unsere kleine Griechin scheint topfit. Wir müssen es beobachten, es könnte ein Hinweis auf eine beginnende Epilepsie sein.

Das ist jetzt schon fast einen Monat her und bis jetzt ist bei Daphne nichts merkwürdiges festzustellen. Also gesundheitlich merkwürdig meine ich jetzt:-)

By | 2016-02-03T20:50:18+00:00 Februar 3rd, 2016|Tagebuch|1 Comment

One Comment

  1. Helmut 6. Februar 2016 at 7:30 - Reply

    “ Ach wie habe ….“
    Ja und ich/wir erst. Hab ja gedacht du hättest deine Tölen abgeschafft. Keine Aktion über so viele Monate?
    Keine notfallmäßigen Klinik- Arztbesuche, keine Hektik, kein erhöhter Adrenalinausstoss , nix. Nee, nee, nee das war ja alles schon ziemlich langweilig. Wie hast du die Zeit bloß ausgehalten?
    Aber, Gottseidank nun ist ja alles wieder „normal“.
    Mein Mitgefühl für die Kleine aber trotzdem.
    Hoffentlich widerholt sich das nicht sondern bleibt ein bedauerlicher Einzelfall.
    Liebe Grüße aus der wunderbar karnevalsfreien Provence.
    Und Helau, Alaaf oder einfach bloß Täteräää.
    Helmut

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